Die Klimaanlage im Winter

 Auch in der kalten Jahreszeit bietet ihnen die Klimaanlage einige Vorteile.

Sie sorgt dafür, dass der Luft Feuchtigkeit entzogen wird und somit die Scheiben schnell beschlagfrei werden. Beim Heizungsbetrieb mit eingeschalteter Klimaanlage wird die Luft nicht nur erwärmt, sondern gleichzeitig auch getrocknet.

 

Der regelmäßige Betrieb der Klimaanlage wirkt sich auch positiv auf die Langlebigkeit aus. Außerdem werden der Kompressor und die Dichtungen geschmiert, wenn die  Klimaanlage mehrmals pro Monat für einige Minuten läuft.

 

Winterreifen ein Muss?

Unterhalb von etwa plus sieben Grad haften Winterreifen dank ihrer speziellen Gummimischung besser als Sommerreifen. Generell gilt: Haben die Reifen weniger als vier Millimeter Profil, sollten sie durch neue ersetzt werden.

 

Der Bundesrat hat am 26.11.2010 einer Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung sowie der Bußgeldkatalog-Verordnung zugestimmt und damit erstmals eine tatsächliche Winterreifenpflicht beschlossen. Ab Samstag, dem 4. Dezember, darf bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte tatsächlich nur noch mit M+S- bzw. Winterreifen gefahren werden.

Das bedeutet nun, dass bei den entsprechenden winterlichen Straßenverhältnissen nicht mehr mit Sommerreifen gefahren werden darf, mögen sie ein noch so tiefes Profil haben!!!

 

Die Bußgeldsätze werden im gleichen Atemzug verdoppelt. Kostete das Fahren ohne geeignete Bereifung bisher 20 Euro, so werden fortan 40 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Kommt eine Behinderung hinzu, steigt das Bußgeld sogar auf 80 Euro.

Passiert ein Unfall, wird es noch teurer und der Versicherungsschutz kann erlöschen.

   
 

Bei Wildunfall getötetes Tier nicht anfassen oder mitnehmen
Im vergangenen Jahr sind bei Wildunfällen 2.669 Menschen verunglückt, 20 von ihnen starben. Besonders groß ist die Gefahr eines Zusammenstoßes mit Reh, Hirsch oder Wildschwein nach Angaben des ADAC in den Herbstmonaten Oktober und November, denn dann ist der Mais abgeerntet und viele Tiere verlieren ihre Deckung auf den Feldern und wechseln über die Straßen in den Wald. Zudem geht das Wild meist in der Dämmerung auf Futtersuche und kommt deshalb jetzt dem morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr in die Quere.
Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, auf gefährdeten Strecken besonders vorsichtig und allzeit bremsbereit zu sein. Zudem sollte der Straßenrand nicht aus den Augen gelassen und der Abstand zum Vordermann vergrößert werden, um auf ein plötzliches Bremsmanöver rechtzeitig reagieren zu können. Taucht ein Tier auf der Straße auf, dann heißt es abbremsen, abblenden und hupen. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden, bleibt nur noch Lenkrad festhalten und Vollbremsung. Unkontrollierte Ausweichmanöver sollte man vermeiden, da derartige Versuche nicht selten an einem Baum enden.
Ist ein Unfall passiert, muss die Unfallstelle gesichert, Verletzte versorgt und die Polizei gerufen werden. Die informiert den zuständigen Jäger, damit tote Tiere fachgerecht entsorgt und verletzte Tiere, die in den Wald geflüchtet sind, verfolgt werden können. Auf keinen Fall sollte ein verletztes Tier angefasst werden, da es in Panik beißen und um sich schlagen könnte. Tote Tiere dürfen nicht mitgenommen werden. Das kann, so der ADAC, sogar als Wilderei geahndet werden. Wichtig für die Schadensregulierung mit der Versicherung ist die Wildunfallbescheinigung, die die Polizei noch am Unfallort ausstellt. Diese kann die Kostenübernahme entscheidend erleichtern.